Freediver im Eigenbau

Freediver im Eigenbau
12 Jan

Freediver im Eigenbau

Kompressor 1

Ein Freediver muß nicht teuer sein.
Hier unsere sehr preiswerte Variante Marke Eigenbau.
Die Anlage besteht aus einem Airbrush-Kompressor Modell AS09 der Fima Wiltec mit Gummimembran, der sehr saubere Luft liefert, einem Luftschlauch und einem Atemautomaten, wie er beim Tauchen verwendet wird.
Den Airbrush-Kompressor hat mir Matthias Roessler von der JASINA empfohlen. Dort ist er schon länger im Einsatz.
Der Kompressor ist ölfrei, daher keine Öl verunreinigte Luft, leicht und tragbar, sehr geräuscharm mit nur ca. 55 dB und arbeitet vollautomatisch und weitgehend pulsationsfrei.

Über einen handelsüblichen, 10 m langen Luftschlauch, den es in jedem Baumarkt gibt, wird der Kompressor mit einem Schlauchadapter mit dem Atemautomat verbunden.
Somit bleibt der Originalanschluß am Atemautomat erhalten, so dass dieser wieder sehr schnell an der "normalen" Tauchausrüstung verwendet werden kann.
Der Kompressor kostet ca. 83 € und der Luftschlauch je nach Qualität und Baumarkt ca. 30 €. Der Atemautomat war vorhanden.

Kompressor 2

Wenn der Kompressor in einem unserer Bäder steht, die sich annähernd mittschiffs befinden, reicht der 10 m lange Luftschlauch vollkommen aus, um alle Stellen unseres Unterwasserschiffes zu erreichen und zu reinigen.

Kompressor 3

Wir reinigen unser Unterwasserschiff in regelmäßigen Abständen.
Das letzte Mal war unsere PERLE im Nobember 2012 aus dem Wasser, also vor über 4 Jahren.
Das spart die lästigen Landaufenthalte, teures Antifouling und somit vor allem Geld.

Außerdem leistet der Freediver auch bei Reparaturen an den Saildrives, wie z.B beim Wechseln der Propeller und Opferanoden, sowie beim Befreien der Propeller von Fischleinen bzw. -netzen gute Dienste.